Sie stehen im Gang eines Baumarkts. Oder vielleicht starren Sie auf einen Stapel loser Hardware in Ihrer Garage. Sie müssen zwei Stahlstücke miteinander verbinden. Du schnappst dir eine Sechskantschraube. Aber welches?
Der Unterschied zwischen einer billigen und einer strukturellen Schraube liegt nicht nur im Preis. Es ist Stärke. Es ist Chemie. Es sind die in den Kopf eingeprägten Linien.
Sechskantschrauben gibt es in einer verwirrenden Vielfalt an Größen. Stahlversionen haben einen Durchmesser von 1/4 Zoll bis 1 1/2 Zoll. Die Längen reichen von 3/8 Zoll bis hin zu 24 Zoll. Aber es gibt eine physikalische Grenze. Die sehr kurzen Schrauben gibt es nicht in großen Durchmessern. Die sehr langen Schrauben gibt es nicht in dünnen Größen. Die Physik steht im Weg.
Die Society of Automotive Engineers (SAE) setzt Maßstäbe. Sie legen die Noten fest. Konkret definieren sie die Klassen 2, 5 und 8.
Es gibt da draußen eine Schraube der Güteklasse 9. Vielleicht sehen Sie es. Es wird angenommen, dass es etwa 20 Prozent stärker ist als Klasse 8. Es handelt sich jedoch nicht um eine SAE-Klasse. Es fehlen die üblichen chemischen und physikalischen Eigenschaften. Halten Sie sich an die offiziellen drei, es sei denn, Sie haben einen bestimmten Grund, dies nicht zu tun.
Lesen der Kopfmarkierungen
Wie kann man sie ohne Labortest unterscheiden? Du schaust auf den Kopf.
Jede Schraube trägt das Herstellersymbol. Das ist die Grundlinie. Aber die Zeilen erzählen die Geschichte der Stärke.
Klasse 2 ist die Einstiegsstufe. Es hat keine weiteren Markierungen. Nur das Logo. Wenn keine Linien vorhanden sind, die von der Mitte ausgehen, handelt es sich um Grad 2.
Klasse 5 hat drei äquidistante Linien. Sie strahlen von der Mitte aus wie ein Mercedes-Logo. Oder eine Gabel. Drei Linien bedeuten Stahl mit mittlerem Kohlenstoffgehalt. Es ist stärker als Grad 2. Es ist schwächer als Grad 8.
Klasse 8 hat sechs äquidistante Linien. Mehr Zeilen. Mehr Kraft. Diese bestehen aus legiertem Stahl mit mittlerem Kohlenstoffgehalt. Sie sind die Arbeitstiere im Schwermaschinen- und Automobilbereich.
Der visuelle Hinweis ist einfach: Keine Linien bedeuten Note 2. Drei Linien bedeuten Note 5. Sechs Linien bedeuten Note 8.
Die Zahlen hinter dem Stahl
Die Festigkeit wird in der Zugfestigkeit gemessen. Dies ist der Druck pro Quadratzoll, dem die Schraube standhalten kann, bevor sie bricht.
Klasse 2 bewältigt einen Druck zwischen 60.000 und 74.000 psi. Das reicht für leichte Beanspruchung. Möbel. Innenausstattung. Dinge, die nicht viel zittern oder vibrieren.
Klasse 5 springt auf 105.000 bis 120.000 psi. Hier wird es ernst. Automobilrahmen. Aufhängungskomponenten. Strukturbolzen.
Klasse 8 schafft 150.000 psi. Das ist Hochspannung. Schweres Gerät. Industriemaschinen. Wenn Sie etwas bauen, das unter extremer Belastung zusammenhalten muss, ist dies der richtige Bolzen.
Auch die Härte ist wichtig. Wir messen dies in Rockwell C.
Die Kernhärte der Klasse 5 reicht von C19 bis C30. Die Note 8 reicht von C3
































